06.05.2026
Psychologie und Pädagogik in der Therapie - Dierlmeier Konzept - ONLINE-Seminar am 13.06.2026
- Therapeutische Kontinenz steigern: Seriöse, klare und kompetente Wirkung des Therapeuten (höfliche Distanz zum Patienten wahren)
- Gesteigerter Fokus auf die Zielgruppe der Praxis und die eigenen Kompetenzen
- Praxismarketing verbessern: Werbung und Auftreten in der Öffentlichkeit
- Führung eines Therapiegesprächs mit Schmerzpatienten
- Umsetzung eines seriösen und vertrauensvollen Managements mit höchstem Standard
- Erlernen tiefenpsychologischer und verhaltenstherapeutischer Werkzeuge, die für den Praxisalltag aber auch für die persönliche Entwicklung hilfreich sind
Kaum eine Berufsgruppe dürfte so weiterbildungsfreudig sein, wie die Angehörigen der sozialen Berufe. Die meisten Behandler haben viel Zeit und Geld investiert, um noch besser diagnostizieren und behandeln zu können. Therapeuten haben einen weit intensiveren und längeren Patientenkontakt als Ärzte und Pflegepersonal. Leider ist bis zum heutigen Zeitpunkt Verhaltenstherapie für Therapeuten ein viel zu kleiner Teil der Berufsausbildung. Auch das Weiterbildungsangebot ist in diesem Bereich sehr überschaubar. Viele Behandler versuchen diesen Mangel intuitiv durch erlernte empathische Handlungsstrategien auszugleichen. Häufig ist aber die Folge ein gestörtes Therapeut-Patient Verhältnis. Untersuchungen belegten bereits die Bedeutung kommunikativer und psycho-sozialer Aspekte während des Therapieprozesses. (Beattie et al., 2002) Der vorliegende Kurs gibt einen Einblick und nützliche Tipps für ein gesundes Therapiesetting.
Die Verhaltenstherapie ist für Therapeuten deswegen so wichtig, weil 80% der menschlichen Wahrnehmung unterbewusst bleiben, sich dennoch auf unser Gefühl und unsere Bewertung auswirken. "Der freie Wille sei eine Illusion", sagte schon der berühmte Philosoph Arthur Schopenhauer.
Moderne neuropsychologische Untersuchungen zeigen klar, dass bereits Millisekunden bevor ein Individuum eine Entscheidung trifft, untere Gehirnregionen (z.B. das limbische System) den Weg dafür frei gemacht haben. Der Klient entscheidet beim ersten Kontakt mit Ihnen und Ihrer Praxis zum Teil über den Erfolg oder Misserfolg der Therapie. Studien ergaben, dass die Erwartungshaltung des Individuums einen maßgeblichen Einfluss auf den Therapieerfolg hat. Somit ist klar, dass die Verhaltenstherapie ein notwendiger Baustein von erfolgreicher Therapie sein muss!
Hier können Sie sich gern anmelden: Psychologie und Pädagogik in der Therapie